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JOSÉ G. POSADA
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DIEGO RIVERA
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DÍA DE LOS MUERTOS
Der Día de los Muertos, der mexikanische Totengedenktag am 2. November, ist neben dem Fest zum Jahrestag der Erscheinung der Jungfrau von Guadalupe (Virgen de Guadalupe) am 12. Dezember, der bedeutendste Feiertag Mexikos. Dem Volksglauben nach besuchen in der Nacht vom 1. auf den 2. November die Seelen der Verstorbenen die Lebenden. Deshalb ist dieser Tag, anders wie beispielsweise in Deutschland oder Österreich, kein Trauertrag sondern ein farbenprächtiges, ausgelassenes Spektakel zu Ehren der Verstorbenen. In den Geschäften und auf den Märkten werden schon Wochen vor dem 2. November Skelette aus Drähten und Pappmaché, künstliche Totenköpfe in allen Formen und Farben, Abbildungen der berühmten „Calavera de la Catrina“*, Miniatursärge aus Zuckerguss (ataúdes de dulce) angeboten. Und auch in den Familien beginnen frühzeitig die Vorbereitung zum Día de los Muertos. Den Verstorbenen soll ein feierlicher Empfang bereitet werden. Dazu werden die Gräber auf den Friedhöfen mit Blumen und Kerzen geschmückt, Haus und Hof in Ordnung gebracht und die so genannten ofrendas - eine Art Opferaltar - errichtet. Außerdem gibt es ein spezielles Brot, das Totenbrot (Pan de los Muertos), welches nur an diesem besonderen Tag gegessen wird. Um den Verstorbenen ihre Heimkehr in die Häuser der Lebenden zu erleichtern, werden auf dem Weg vom Friedhof bis zum jeweiligen Wohnhaus gelbe Cempasúchil-Blüten ausgestreut. Im überlieferten Glauben geht man davon aus, dass die Toten die Farbe Gelb besonders gut erkennen können.Wurden in der Nacht auf den 2. November die Seelen der Verstorbenen im Haus empfangen und sind sie gebührend gefeiert worden, nimmt man später - wie jedes Jahr - auf den Friedhöfen und an den Gräbern wieder Abschied von ihnen. Dabei werden mitgebrachte Speisen gegessen. Es wird getrunken, gesungen und getanzt.Der Tag der Toten wird je nach Region anders begangen. Auch gibt es Unterschiede zwischen Stadt und Land. Bekannt für ihre besonderen Feste zur Totennacht sind die Ortschaften von Milpa-Alta und San Andrés Mixquic (in den Außenbezirken von Mexiko-Stadt), die Ortschaft Villa de Etla im Bundesstaat Oaxaca und auch Janítzio auf der gleichnamigen Insel im Pátzcuaro-See (Michoacán). Am Día de los Muertos in Janítzio werden die Totenfeierlichkeiten von Glockengeläut begleitet.Obwohl die Hauptfeierlichkeiten zum Tag der Toten in der Nacht zum 2. November stattfinden, wird jedoch auch an den Tagen davor der Toten gedacht:So gehört die Nacht vom 28. zum 29. Oktober all jenen, die gewaltsam zu Tode kamen, etwa durch Unfälle, Selbstmord oder Verbrechen.In der Nacht vom 29. zum 30. Oktober wird den Seelen der Verstorbenen gedacht, die ohne Taufe oder die Krankensalbung (Letzte Ölung) gestorben sind.In der Nacht vom 30. zum 31. Oktober werden jene Toten geehrt, die keine Angehörigen haben.In der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November wird die Heimkehr der angelitos, der als "Engelchen" bezeichneten toten Kinder, gefeiert. Te quiero, Irma! Wie den erwachsenen Toten (Nacht vom 1. zum 2. November) wird auch ihnen zu Ehren ein Altar mit Opfergaben errichtet. Zu diesen zählen auch die Lieblingsspielzeuge der Kinder.

* Bei der Calavera de la Catrina handelt es sich um das Bildnis einer in Mexiko bekannten Skelettdame des Grafikers und Karikaturisten José Guadalupe Posada. Die Zeichnung stellt eine skelettierte Dame des Mittelstandes dar, die einem übergroßen Hut mit Federn trägt. Im Vorfeld der Mexikanischen Revolution wurde die Calavera de la Catrina zum nationalen Symbol. Heute ist sie eine typische Figur des Día de los Muertos.


LA OFRENDA
Der Altar
Längst nicht mehr jede Familie in Mexiko errichtet am Tag der Toten einen Altar. Vor allem Städter fahren auf das Land in die umliegenden Dörfer, um dort das Fest mitzufeiern. Und obwohl der Altar von Region zu Region anderes gestaltet wird und die Opfergaben je nach dem Vermögen der Familie entweder üppiger oder ärmlicher ausfallen, sind die Grundelemente fast überall in Mexiko die Gleichen.Bei den Altären spielt die Zahl VIER meist eine große Rolle. So ist die Ofrenda oft vierstufig und hat vier Seiten. Die Zahl Vier symbolisiert ähnlich wie auch die Maispflanze im Volksglauben der Mexikaner die vier Abschnitte im Leben eines Menschen: das Maiskorn, der reife Mais, der getrocknete Mais und der verkochte Mais. Die Vier steht für die vier Windrichtungen oder auch für die vier Jahreszeiten, wie auch die vier Kanten einer Pyramide. Zu den vier Kulturpflanzen der Azteken zählen: die grüne Tomate (tomatillo; mit der Andenbeere und der Lampionblume eng verwandt), die Kakao-Frucht, die Chilischoten (chile) und der Mais. Stellvertretend für die Vier Elemente gehören auf einen Altar zum Tag der Toten auch die Muschelschale (Wasser), die Kerze (Feuer), etwas Erde und Flöte (Luft). Traditionell dürfen folgende Gegenstände auf einer Ofrenda nicht fehlen:


OPFERGABEN
sal - Salz als Symbol der Reinigung
azúgar - Zucker
maíz - Mais
calaveras de azúgar (de dulce) - Totenköpfe aus Zuckerguss, die die Namen künftiger Käufer auf der Stirnseite tragen
frijoles - Bohnen
cacao - Kakao
leche - Milch
nueces - Nüsse
chiles - Chilischoten
plátanos - Bananen
naranjas - Orangen
tamales - Maispastete
copal - Ein Baumharz: sein weihrauchähnliche Geruch soll die Verstorbenen anlocken.
atole - Maisstärke-Getränk
velas - Kerzen: Rote Kerzen symbolisieren Schmerzen, weiße Kerzen die Hoffnung und lilafarbene Kerzen betonen den feierlichen Charakter eines Festes heraus.
Pan de los Muertos - Totenbrot (manchmal auch Pan de Muerto genannt)
papel picado - traditionellen Scherenschnittbilder; oft mit makabren Motiven
un vaso de agua - ein Glas Wasser
cémpasuchil - nelkenähnliche Totenblume
ataúdes de dulce - Miniatursärge aus Zuckerguss
momentos personal - persönliche Andenken an die Toten
fotos del difunto - Fotos der Verstorbenen
Pollo en Mole - mariniertes Hühnchen
calacas - Skelette
juguettes y presentes - Spielzeug und andere Geschenke sowie Papierblumen und Girlanden mit Todessymbolen


Außerdem legt man oft neben einer Schüssel mit Wasser ein Stück Seife und ein Handtuch bereit, sodass sich die Verstorbenen von ihrer langen Reise aus dem Jenseits erfrischen können. Zusätzlich kann auch noch Kaffee, Kakao, Bier und mezcal (ein Agavenschnaps; der bekannteste ist der tequila) auf den Altar gestellt werden. Stühle, damit sich die Verstorbenen setzen und ausruhen können, sollten ebenfalls nicht fehlen.


DER TOD IN MEXIKO
Der spielerische Umgang, und das besondere Verhältnis der Mexikaner zum Sterben und La Pelona (der Kahlköpfige), wie der Tod auch liebevoll genannt wird, wirkt auf Manche etwas befremdlich und wurde immer wieder zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. So kam zum Beispiel der deutsche Kunsthistoriker Paul Westheim in seinem anthropologischen Werk "Der Tod in Mexiko" zu dem Ergebnis, dass bereits die Kulturen vor den spanischen Eroberern Leben und Tod als einen ewig währenden Kreislauf ansahen. Das Leben war für sie eine Übergangsphase zu weiteren Daseinsformen.So gab es vor den Spaniern viele Völker, die an ein Fortleben nach dem Tode glaubten. Im Weltbild der Azteken zum Bespiel galt der Tod nicht als Ende, sondern als Anfang neuen Lebens. Sie sahen den Tod als eine Befreiung der Menschen aus dem Gefängnis des Diesseits. In der Vermischung des christlichen Glaubens, bei dem das Sterben ja ebenfalls der Übergang in ein anderes Leben, das Ewige Leben, ist, mit dem Glauben der prähispanischen Kulturen, haben die alten Götter einen Weg gefunden, um in der mexikanischen Mentalität weiterzuleben.Der Literaturnobelpreisträger Octavio Paz charakterisierte die Mexikaner und ihr Verhältnis zum Tod in seinem berühmten Essay "Das Labyrinth der Einsamkeit" wie folgt:

[…] Der Mexikaner sucht, streichelt, foppt, feiert den Tod, schläft mit ihm. Vielleicht quält ihn ebenso die Angst vor ihm wie die anderen, aber er versteckt sich nicht vor ihm noch verheimlicht er ihn, sondern sieht ihm mit Geduld, Verachtung oder Ironie frei ins Gesicht. […]
Text: Octavio Paz, Das Labyrinth der Einsamkeit, www.mexiko-lexikon.de

Der Totenkult in Mexiko hat somit eine lange Tradition. Als Anfang des 16. Jahrhunderts die spanischen Eroberer an der mexikanischen Küste landeten, wurde dort der Totenkult bereits seit nahezu dreitausend Jahren praktiziert. Auch die Grundelemente der heutigen Ofrendas, wie zum Beispiel die Speisen und das Wasser, die der Stärkung dienen, der Copal-Rauch, der Krankheiten und böse Geister fernhalten soll, die Totenschädel, die Skelette und die Cempasúchil-Blüten  waren feste Bestandteile des Totenkults prähispanischer Kulturen.Das Gerippe. Die Religion der präkolumbischen Völker wurde geprägt durch die Dualität von Leben und Tod. Das Leben wurde als Traum gesehen und diese Völker glaubten, dass nur beim Sterben ein menschliches Wesen wirklich wach werden könnte. Die Dualität des Lebens und des Todes stellte sie auch sichtbar, in den sogenannten Leben-Tod Doppelbildern, dar. Das sind Abbildungen, die einen Menschen zur Hälfte als lebende Person und zur Hälfte als Skelett darstellen. Bereits die Olmeken brannten Figuren aus Ton, die zur Hälfte eine lebende Person, zur Hälfte ein Skelett darstellten.Die Azteken glaubten an dreizehn verschiedene Stufen im Jenseits, die jeweils bestimmten Bevölkerungsgruppen und der stattgefundenen Art des Todes zugedacht waren. Für sie war Mictlan, der Ort des Todes, eine Unterwelt, in der die Seelen nur verweilten. In dieser Unterwelt herrschten Mictlantecuhtli und seine Partnerin, die Göttin des Todes und der Wiedergeburt, Mictecacihuatl. Mictlantecuhtli wird für gewöhnlich als Furcht einflößende Erscheinung mit einem Totenschädel, aber intakten Augen dargestellt. Sie symbolisieren, seiner Skelettgestalt zum Trotz, das Leben im Tode.


LA CALACA
Der Knochenmann
Die Religion der präkolumbischen Völker wurde geprägt durch die Dualität von Leben und Tod. Das Leben wurde als Traum gesehen und diese Völker glaubten, dass nur beim Sterben ein menschliches Wesen wirklich wach werden könnte. Die Dualität des Lebens und des Todes stellte sie auch sichtbar, in den sogenannten Leben-Tod Doppelbildern, dar. Das sind Abbildungen, die einen Menschen zur Hälfte als lebende Person und zur Hälfte als Skelett darstellen. Bereits die Olmeken brannten Figuren aus Ton, die zur Hälfte eine lebende Person,
zur Hälfte ein Skelett darstellten.Die Azteken glaubten an dreizehn verschiedene Stufen im Jenseits, die jeweils bestimmten Bevölkerungsgruppen und der stattgefundenen Art des Todes zugedacht waren. Für sie war Mictlan, der Ort des Todes, eine Unterwelt, in der die Seelen nur verweilten. In dieser Unterwelt herrschten Mictlantecuhtli und seine Partnerin, die Göttin des Todes und der Wiedergeburt, Mictecacihuatl. Mictlantecuhtli wird für gewöhnlich als Furcht einflößende Erscheinung mit einem Totenschädel, aber intakten Augen dargestellt. Sie symbolisieren, seiner Skelettgestalt zum Trotz, das Leben im Tode. Andere Namen für den Tod sind: La Flaca (der Hagere) und La Huesada (der Knochige). Im Spanischen wie in allen romanischen Sprachen ist der Tod weiblicher Natur: La Muerte (vgl. Lady Death).

LA FIESTA DE LOS MUERTOS MÉJICANA
Das mexikanische Totenfest
Einmal im Jahr durften nach dem Glauben der Azteken, Tolteken und Mayas die Seelen der Verstorbenen die Lebenden besuchen. Dieser Besuch aus dem Totenreich fand jeweils am Ende der Wachstumsperiode statt, ehe die Trockenzeit kam. Bevor sie die Erde und die Toten ruhen ließen, teilten die Azteken ihre Ernte mit den Verstorbenen. Bis zur Christianisierung durch die Spanier fand dieses Totenfest in der neunten Mondphase des aztekischen Kalenders, also ungefähr Anfang August, statt. Ingesamt einen Monat lang wurde gefeiert.

LA CALAVERA
Der Schädel
Auch der Totenschädel war für die Azteken das Symbol für Tod und Wiedergeburt. Die Schädel wurden dazu benutzt, die Toten zu ehren und ihnen zugleich ein Gefäß anzubieten, in das sie bei ihrer jährlichen Rückkehr einkehren konnten. Im Glauben der Azteken hatten sich die Götter selbst geopfert, um die Welt und die Menschen zu erschaffen. Ihre Gegenleistung, um die Existenz des Universums zu garantieren und das Leben der Götter zu erhalten, waren Blutopfer. Entgegengesetzt der Meinung der spanischen Eroberer stellten die tzompantli (Schädelgerüste) mit den Totenköpfen der Geopferten keine Verhöhnung der Opfer dar, sondern waren eine besondere Ehrerweisung und spielten eine wichtige Rolle bei der jährlichen Rückkehr der Seelen. Auch kannten die Azteken schon die essbaren Totenschädel. Allerdings wurden sie nicht, wie in heute, aus Zucker hergestellt, sondern aus den Körnern der Amaranth-Pflanze und Honig.

CEMPASÚCHIL
Die Blume des Todes
Sie stehen für die zwanzige Tage, an denen die Hinterbliebenen ihre Toten besonders ehrten. Ebenfalls symbolisieren diese Blüten die zwanzig Zyklen, die laut dem aztekischen Kalender ein Jahr bildeten. Auch war es bereits bei den Azteken üblich, für die Seelen der Verstorbenen Cempasúchil-Blüten vom Haus bis zum Grab zu streuen, um so den Seelen der Verstorbenen ihre Heimkehr zu erleichtern. Die Farbe Gelb sollen die Toten - so der Volksglaube - besonders gut erkennen können. Zudem gelten die Cempasúchil-Blüten als die Lieblingsblume der aztekischen Todesgöttin Xochiquetzal (übersetzt: Schöne Blume). Xochiquetzal war ähnlich wie die Proserpina oder Ceres bei den Römern die aztekische Göttin der Erde und die Wächterin der Gräber.


ZUSAMMENFASSUNG
Sämtliche Versuche der spanischen Missionare während der Kolonialisierung das Totenfest der indigenen Bevölkerung abzuschaffen, schlugen fehl. Sehr schnell stellten sie jedoch Parallelen zur eigenen Jenseitsvorstellung fest. Auch im christlichen Glauben ist das Leben nach dem Tode ein zentraler Gedanke. Im damaligen Europa wurde der Tod ebenfalls nicht tabuisiert sondern war Bestandteil des täglichen Lebens. Der Tod war allgegenwärtig und fand seinen Ausdruck nicht nur im Totentanz (La Danse Macabre), sondern er wurde auch bildlich als Gerippe dargestellt. Der Gevatter ging in Deutschland als Sensenmann umher und brachte – abgebildet mit seinen Attributen Stundenglas, Schlapphut und weitem Mantel - den Tod in alle Häuser. So groß die Unterschiede zwischen den einzelnen gesellschaftlichen Schichten der europäischen Feudalstaaten auch waren, vor dem Herr der Toten waren alle Menschen gleich.Schlussendlich gab es einen Kompromiss: Die Parallelen nutzen die Missionare, aus den alten aztekischen Totenfesten, Tlaxo-chimaco (das Blumenopfer) und Xocotl-huetzi (das Fallen der Früchte) christliche Totengedenktage zu machen: Die Feierlichkeiten wurden einfach auf Allerheiligen und Allerseelen verschoben. Und obwohl eine Vermischung des christlichen Glaubens mit dem Glauben der präkolumbischen Kulturen stattfand, werden die alte Traditionen bis heute im Wesentlichen beibehalten. So sind die aztekischen Wurzeln den mexikanischen Festtagen immer noch anzumerken.



PAN DE LOS MUERTOS - Das Totenbrot

Zutaten
75 ml lauwarmes Wasser
75 ml lauwarme Milch
2 Eier
50 g zerlassene Butter
75 g Zucker
Prise Salz
1/2 TL Anissamen (optional)
1 Paket Trockenhefe
etwa 400 g Mehl
Eierglasur: 1 Ei
Garnitur: Zimtzucker oder bunte Zuckerstreusel oder Orangen-Zuckerguss

Zubereitung
Mehl mit der Trockenhefe mischen. Milch, Wasser, Butter, Zucker, Salz, Anissamen und Eier zusammenrühren. Flüssigkeit zum Mehl geben und zu einem elastischen Teig kneten, eventuell mehr Mehl dazugeben (falls Teig klebt) bzw. mehr Milch (falls die Mischung zu trocken ist). Abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen. Dann Teig erneut durchkneten und etwa ein Achtel beiseite legen. Den Rest zu einem runden Laib formen. Aus dem übrigen Teig längliche Stangen (Knochen), einige kleine Ovale (Totenschädel) formen, auf das Brot legen. Brot auf ein Backblech setzen, erneut eine Stunde gehen lassen.
Für die Eierglasur das Ei mit zwei TL Wasser schlagen und das Brot damit einstreichen. Leicht mit Zimtzucker bestreuen (oder diesen Schritt auslassen und später mit Zuckerguss versehen). Bei 180° im Ofen etwa 40 Minuten backen, eventuell mit Alufolie abdecken, wenn es zu dunkel wird. Garprobe: Das Brot muss sich hohl anhören, wenn man auf den Boden klopft.

Text nach: Gabriele Frankenmölle (2005): Pan de Muertos - Brot der Toten. URL: www.tacoweb.de.



Bild: Courtesy of NASA.


Der mexikanische
DÍA DE LOS MUERTOS
ist ein ganz besonderer Tag.
Nicht nur weil ich Mexiko
sehr mag, habe ich diesem
farbenfrohen Fest eine ganze
EXTRA-Seite gewidmet.


Mit einem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert (12. Mai 1998, 312 O 85/98).

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Quellenangaben nach § 63 UrhG.


Die Seite wurde zuletzt geändert am
Sonntag, 15. Januar 2012.

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